Mangelhafte Wartung bei Viessmann Brenner /Geräten
Probleme und worauf man achten muss
Probleme bei Ihrem Viessmann Gerät?
Worauf Sie achten müssen, damit ihr Gerät einwandfrei, sicher und ohne Störung läuft erfahren Sie bei uns.
Am Ende einer jeden Heizperiode war eine durchschnittliche Heizungsanlage mindestens 1.400 Stunden in Betrieb. Die meisten Anlagenbetreiber sind sich dessen nicht bewusst und vernachlässigen daher meist Ihre Heizungsanlage sträflich.
Eine regelmäßige Wartung bzw. Service des Viessmann – Heizgerätes vermeidet lästige Heizungsausfälle und teure Reparaturen. Außerdem wirkt sich die regelmäßige Pflege des Gerätes positiv auf die Lebensdauer aus.
Bei mangelhaft oder nicht gewarteten Geräten entstehen Schmutz- und Rußablagerungen, welche eine Isolierschicht bilden. Diese verhindert eine gute Wärme-, Energieübertragung an das Heizungsmedium (Heizungswasser).
Die Firma Viessmann empfiehlt regelmäßige Wartungen.
Alle 1-2 Jahre (je nach Gerät und Betriebsweise) werden dringend empfohlen.
Beispiele für schlecht gewartet Geräte:

Gasfilter war verstopft



Renoxstäbe verbogen defekt
Schlecht eingestellte Brenner lassen den Brennraum bzw. den Wärmetauscher schneller verschmutzen und sorgen für erhöhten Brennstoffverbrauch. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zur erhöhten Bildung von Kohlenmonoxid und daher zu gefährlichen CO-Vergiftungen kommt, wird durch die schlechte Verbrennung der vernachlässigten Brenner drastisch erhöht.
Es zeigt sich leider immer wieder, dass die eingetretenen Unfälle vermieden werden hätten können, wenn die Gerätenutzer ihren Verpflichtungen nachgekommen wären. Feuerstätten benötigen für eine einwandfreie Verbrennung ausreichend Verbrennungsluft. Bei Geräten mit offenem Verbrennungsraum, also Geräte die sich die Luft aus dem Aufstellungsraum holen und somit in offener Verbindung mit dem Raum stehen, kann es bei zu wenig Zuluft zu einem Abgasaustritt kommen. Oft geschieht dies wenn Zuluftöffnungen verschlossen/verklebt werden oder wenn es zu baulichen Änderungen kommt (neue Fenster/Türen oder neue Dichtungen).
Bei nicht gewarteten Geräten kommt es durch die fehlende Wartung und die damit verbundene unvollkommene Verbrennung sofort zu einer Kohlenmonoxidanreicherung.
Erschwerend kommt in diesen Fällen dazu, dass durch die starke Verunreinigung des Gerätes meist auch die Sicherheitseinrichtungen – wie z.B. die gegen Abgasaustritt – außer Kraft gesetzt werden.
Aber auch die Selbstmontage von Gasgeräten und Ablufteinrichtungen (z.B. Ventilatoren) führt zu Unfällen. Dem Laien sind die vielfältigen, umfangreichen, technischen und gesetzlichen Bestimmungen nicht bekannt. Auch sind ihm die Auswirkungen seines Handelns meist unbekannt.

Eine tote Taube hat das Abgassystem verstopft und Abgas konnte in den Raum austreten.
Da das Gerät schlecht bzw. nicht gewartet wurde, setzte die Störabschaltung erst verspätet ein und es kam zum messbaren und gefährlichen Abgasaustritt in den Raum.

Deshalb sollte jeder Anlagenbetreiber von Gasfeuerstätten der Baureihe B die Verbrennungsluftzuführung gemäß Richtlinie G12 einmal jährlich kontrollieren lassen. Darum sollte der zuständig Rauchfangkehrer darauf hingewiesen werden, sollte dieser die Messung nicht automatisch durchführen. Denn auch die Unterlagen des Rauchfangkehrers könnten unvollständig sein.

Verstopfter Kamin und verlegtes Rauchrohr. In diesem Fall hatte, dass Gerät nicht abgeschaltet und es kam zum Abgasaustritt. Da bei atmosphärischen Kesseln eine Abgasüberwachung nicht immer eingebaut wurde (abhängig von der Art und Grösse des Aufstellungsraumes und der Verbrennungsluftzufuhr).

Die Dichtheitskontrolle der Geräte, sowohl heizwasserseitig als auch brennstoffseitig (Gas, Öl,…), sollte ebenfalls nicht vernachlässigt werden.
Die meisten Unfälle mit Gasgeräte sind auf mangelhafte bzw. fehlende Wartung, nicht typengerechte Verwendung des Gerätes, aber auch Manipulation zurückzuführen. Leider kommen Betreiber von Feuerstätten ihrer Wartungspflicht bzw. Überprüfungspflicht erst dann nach, wenn das Wasser oder die Heizung kalt bleiben. Oft ist es dann leider zu spät.
Starke Verschmutzungen und/oder andere Einflussfaktoren wie z.B. zu dichte Räume, Ablufteinrichtungen, etc. beeinträchtigen die einwandfreie Verbrennung und Abgasabführung von kamingebundenen Geräte.
Hinweis: Der Anlagenbetreiber ist für die Veranlassung der Durchführung der Wartung und für die Überprüfung des Abgases nach den jeweiligen Landesgesetzen und Verordnungen zuständig.

Verschraubung des Wärmetauschers stark verkalkt.
Speicheranschluss stark verkalkt.
Kein Durchfluss mehr.

Die WKO informiert und warnt in regelmäßigen Abständen vor den Firmen die so genannte „Billigwartungen“ durchführen. Die Geräte werden nur unzureichend kontrolliert. Sehr oft kommt es nach solchen Einsätzen zu Schäden am Gerät, die oft nur mit großem Aufwand und hohen Kosten behoben werden können.
Diesen Firmen fehlt oft die Gewerbeberechtigung. Die vermeintlichen Monteure sind oft ohne Fachausbildung und gefährden durch ihre Aktivitäten Leib und Leben.
Die richtige Durchführung einer Wartung ist von großer Bedeutung.
Deshalb sollten diese Tätigkeiten nur von speziell geschulten Fachleuten durchgeführt werden.
Bei uns beinhaltet eine Wartung des Heizgerätes der Marke Viessmann folgende Punkte:
– Reinigung des Brenners
– Wenn nötig nachjustieren des Brenners
– Reinigung des Kessels oder des Wärmetauschers (bei Gebläsebrenner wird dies extra verrechnet)
– Bei Gasgeräten: Gasdichtheit der Brennerbauteile
– Funktionsprüfung und Kontrolle der Sicherheitseinrichtungen
– Etwaige Fragen beantworten und Regelung an die Wünsche des Anlagenbetreibers anpassen
– Überprüfung der Elektroden, Zünd- und Überwachungseinheiten.
– Kontrolle des Ausdehnungsgefäßes
– Ersetzen defekter Bauteile (nicht im Pauschalpreis enthalten)
– Abgasmessung (Prüfprotokoll nicht im Pauschalpreis enthalten)
